Rezension zu Mein Lächeln in deiner Hand 3/5 🌟

Autor: Albert Espinosa
Seiten: 223 (1,5 cm dick)
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 9,99€  (D),  10,30 € (A) Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 16.10.2017
Link zum Kaufen:
https://www.randomhouse.de

Mein Lächeln in deiner Hand
"Wie oft im Leben müssen wir eine Situation est am eigenen Leib erfahren, um zu erkennen, wie hart, schmerzhaft und unerfreulich sie wirklich ist." -S. 72

Inhalt

Wie ein Sohn seinen Vater verliert und das Glück wiederfindet.

Als Ekaitz nach Hause zurückkehrt, zurück zum ungeliebten Vater, trennen die beiden Jahre des Schweigens: Zu schwer wog der frühe Tod der Mutter, dessen ungeklärte Umstände einen Keil zwischen Vater und Sohn trieben. Doch nun ist der Vater unheilbar an Krebs und Alzheimer erkrankt, Tag für Tag schwindet seine Erinnerung, legt sich Falte um Falte ein grauer Schleier über seine Vergangenheit. Nur weil Ekaitz es einstmals der geliebten Mutter versprach, ist er jetzt hier. Und weil er vom Vater wissen muss, wie die Mutter starb, bevor dieses Geheimnis für immer in das Dunkel des Vergessens sickert.

Meinung

Das Buch konnte mich nicht so beeindrucken, wie die anderen Bücher von Albert Espinosa. Die Geschichte hat sich meiner Meinung nach stark gezogen und war zwischendurch etwas langweilig. Auch waren in diesem Buch nicht so viele Denkanstöße vorhanden, wie bei den anderen. Und ich finde diese unterschwelligen Denkanstöße machen seinen Schreibstil aus, weshalb ich leider etwas enttäuscht war.
Die Personen hatten keine Namen  (bis auf die Hauptperson, dadurch kam die Bedeutung von diesem Namen noch mehr hervor). Es ist  typisch für Alberts Bücher, dass die Personen keine Namen haben. Eventuell um die Nachricht des Buches allgemein gültig zu machen. Leider sorgt dies bei mir immer dafür, dass ich nicht richtig in die Geschichte komme. Ebenfalls haben mich die ganzen Rückblenden, aus dem eigentlichen Geschehen gerissen, eine chronologische Ordnung hätte mir für das Buch besser gefallen.
Das Ende des Buchs fand ich hingegen wieder sehr gut, dort waren auch die Denkanstöße, die ich so an Alberts Büchern liebe, vorhanden. Zudem passte das Ende zur Geschichte, diese hat mit dem Ende einen runden Abschluss gefunden.

Sprachstil 

Der Sprachstil ist leicht verständlich und somit flüssig zu lesen. Es wurde auf eine angenehme Wortwahl geachtet, die man so auch aus dem Alltag und dem eigenen Sprach gebrauch kennt.

Cover + Titel

Das Cover fand ich nicht so passend zur Geschichte, da ich den Bezug nicht gesehen habe. Der Titel allerdings wird in der Geschichte erklärt und hat auch eine zentrale Bedeutung.

Fazit

Ein Buch mit einer schönen Message. Allerdings nicht ganz so gut wie seine anderen Werke.
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